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Produktpolitik Im Social-Marketing wird der Begriff "Produkt" im weitesten Sinn verwendet. Produkte sind alle materiellen und immateriellen Leistungen, die zum Erwerb, zum Konsum oder als Objekt der Aufmerksamkeit angeboten werden. Der Begriff umfaßt also nicht nur konkrete Gegenstände sondern auch Dienstleistungen, Organisationen, Personen, Orte und Ideen. Produkte sind die Basis jeder Marketing-Konzeption. Das Instrument zur Gestaltung der Produkte ist die Produktpolitik. Produktpolitik im Museums-Marketing bezieht sich auf die Gestaltung des Angebotes eines Museums unter Berücksichtigung der Wünsche und Bedürfnisse der Museumsbesucher und der Fachöffentlichkeit. Im kommerziellen Bereich erwirbt der Konsument eine Ware, von der er sich einen Nutzen verspricht. So ist der gekaufte Gegenstand ein Mittel zur Befriedigung von Bedürfnissen und zur Erfüllung von Wünschen. Eine marketinggemäße Produktkonzeption ist darauf gerichtet, eben diesen Nutzen herauszustellen. Das Angebot des Museums ist kein physischer Gegenstand, den man mit nach Hause nehmen kann; wir sprechen hier von einem Leistungsangebot, das das Museum macht. Gleichwohl besitzt dieses Leistungsangebot eine materielle Grundlage, die so gestaltet werden kann, daß sie auch den Besuchervorstellungen und denen des Fachwissenschaftlers gerecht wird. In dieser Hinsicht kann das Leistungsangebot eines Museums wie ein Konsumgut behandelt werden und mit dem gleichen begrifflichen Instrumentarium analysiert werden.
Die drei Ebenen des Leistungsangebotes Wir unterscheiden: Kernangebot = der Nutzen und die Vorteile, die ein Museumsbesuch verspricht Formales Angebot = der greifbare, materielle Gegenstand, der den gewünschten Nutzen vermittelt, d.h. das Museumsgebäude, die Exponate und die dazugehörenden Informationen Zusatzangebot = die besonderen Leistungen, die zusätzlich zum formalen Angebot erstellt werden, um dieses attraktiver zu gestalten.
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Vorwort |
Was ist Museums-Marketing? |
Situationsanalyse und
Positionsbestimmung |
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